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  • 23.06.12: Tag der Architektur

    Zum Tag der Architektur haben wir uns wieder drei aktuelle Objekte, unter anderem unser neues Büro, ausgesucht. Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher!

    Modernes Hinterhofflair: Ein Hinterhof-Schießstand wird zum HLK-Büro

    Ein ehemaliger Hinterhof-Schießsstand im Ostviertel „Klein Muffi“ ist in Münster nicht gerade die typische Adresse für ein modernes Architekturbüro, das man eher am Kreativ-Kai vermuten würde. Als aber die Räumlichkeiten für unser Büro nach acht Jahren zu klein wurden, war ein Umzug für uns auch keine echte Option. Stattdessen wurde 2011 an Ort und Stelle angebaut – und das auf eine nicht alltägliche Art und Weise. Als Grundlage für die räumliche Erweiterung diente eine stabile Carport-Anlage aus Lärchenhölzern gleich neben dem Büro, an deren Stelle früher ein alter Schweinestall beheimatet war. Ein Gang in luftiger Höhe verbindet heute die alten mit den neuen Räumen. So wurde Kapazität für fünf weitere Arbeitsplätze und einen Besprechungsraum geschaffen. Das architektonische Ziel war dabei von vornherein klar umrissen: Der neue Bürotrakt sollte sich möglichst organisch in den Hinterhof einfügen und mit geometrischen Formen und Linien Alt und Neu selbstverständlich und schnörkellos verbinden.

    Signalfarbe Rot

    Bei einem Passivhaus in der Aaseestadt wählten unsere Architekten statt des gedämpften Rosttons der umgehenden Klinkerbebauung eine in leuchtendem Rot gestrichene Lärchenholzverschalung. Das Haus trägt dadurch nach außen, was es im Kern verbirgt; es ist ein in Holzrahmenbauweise erstelltes Passivhaus, dessen beinahe 50 cm dicken Außenwände und Dach mit Zellulose ausgedämmt wurden. Obwohl der Wärmedurchgangswert von Mineralwolle besser ist, hat Zellulose einen Mehrwert, der den etwas schlechteren Dämmfaktor wettmacht: Sie dient als Klimapuffer.

    Eigenleistung

    Einen ungewöhnlichen Weg der Zusammenarbeit wählten unsere Architekten bei einem Einfamilienhaus in Herzebrock-Clarholz. „Wir haben für die Bauherren alle Baumaßnahmen betreut, bis das Haus witterungsdicht war. Alle weiteren Aufträge haben sie in Eigenregie vergeben und beaufsichtigt“, erklärt Klaus Lippross. Das bedeutet, dass die gewährleistungsträchtigen Gewerke wie Rohbau-, Zimmerer-, Dachdecker- und Fensterarbeiten von uns ausgeschrieben und überwacht wurden. „Die Fliesen hat die Familie dann ohne unsere Hilfe gewählt. Auch der Innenausbau mit Sanitärinstallation, Trockenbau und Elektroplanung fiel in ihren Bereich, zumindest die Ausschreibung und Überwachung der Arbeiten. Die Planung haben wir gemacht. Das hat für alle Seiten gut funktioniert.“